Jahresrückblick 2021

Liebe Freundinnen und Freunde, 
liebe Mitglieder,
liebe Interessierte,


Zuallererst wollen wir danke sagen. Danke, dass ihr dabeigeblieben seid. Danke, dass ihr mitgemacht habt, durchgehalten habt, Geduld bewiesen habt und nachsichtig wart, wenn etwas nicht so wie gewünscht geklappt hat. Danke, dass ihr dazu gestoßen seid, frische Ideen eingebracht, euch den negativen Strömungen in der Gesellschaft entgegengestellt und euch für eine bessere Zukunft eingesetzt habt.
Das war eine Menge Arbeit. Mitten in der Corona-Zeit mit allen Beschränkungen und Doppel- und Mehrfachbelastungen haben wir uns gemeinsam auf den Weg gemacht, neue Ideen für den Kreisverband umzusetzen. Der digitale Mitgliederstammtisch bot die Möglichkeit, im Kontakt zu bleiben. Für manche, die sich durch ihre persönliche Situation in präsent-Veranstaltungen nicht immer gut einbringen konnten, war das durch das digitale Format viel einfacher. Das war einer der großen Erfolge und wir sind der Meinung, dass der Stammtisch digital bleibt.
Die Freiluft-Veranstaltungen, die wir im Sommer durchführen konnten, boten die Möglichkeit, sich endlich wieder persönlich zu sehen und wir wagten, sogar eine Weihnachtsfeier in Präsenzform zu planen. Was daraus wurde, wisst ihr, der berühmt-berüchtigte Plan B kam auch hier zum Zuge, die Feier fand digital statt.
Überhaupt: Plan B. Das war wohl das Motto der gesamten Bundestagswahlplanung. Digitalisierung erschien uns in diesem Wahlkampf überlebensnotwendig und da unser Instagram Account verifiziert wurde, konnten wir hier Werbung in eigener Sache schalten, was wir gründlich genutzt haben. Dann begann der Direktkandidat*innenwahlkampf. Persönliche Vorstellungen waren schwierig, alles wurde ins Internet verlegt, auch die Kandidat*innenwahl fand online und per Briefwahl statt.
Parallel begannen die Vorbereitung der Bundestagswahl: Veranstaltungen, immer mit einem Plan B in der Hand, falls wir uns doch nicht treffen können. Oder nur im Freien. Haustürwahlkampf, Flyer verteilen, alles nicht so einfach. Und durch die Suche nach einem Mittel, auch die Menschen anzusprechen, die digital nicht so zu Hause sind – wie die meisten von uns – entstand die Idee für unser ganz großes Projekt: Die Wahlkampfzeitung. Eine riesige Aufgabe, an der sich sehr viele Menschen beteiligt haben. Sie wurde so vielseitig wie unser Kreisverband, und unser Dank geht an alle, die mitgemacht haben!


Wir haben in dieser Wahl einige Niederlagen und Schlappen hinnehmen müssen, es ist offensichtlich, dass wir als Partei immer noch nicht in der Lage sind, die Menschen in den stadtfernen Gebieten anzusprechen. Hier müssen wir neue Ansätze entwickeln, um das zu erreichen, haben wir Verbündete gesucht. Es gibt eine Gruppe „Ländliche Räume“, wo danach gesucht wird.


Wir haben uns gegenseitig unterstützt, um starke Stimmen aus den Weiten des Landes Brandenburg in den Parteirat und Landesvorstand zu bringen und setzen uns auch in weiteren Gremien dafür ein, dieses wichtige Thema in die Mitte von Überlegungen und Planungen zu stellen. Wenn ihr hierzu oder zu anderen Themen Ideen habt, kommt dazu, meldet euch beim Vorstand, kommt zum Stammtisch. Parteiarbeit ist nicht nur zu den Wahlen wichtig, sondern gerade in den Zwischenzeiten! Und auch kleine Projekte oder Hinweise auf Geschehnisse vor Ort bei euch sind wichtig, damit wir darauf reagieren können. Auch das Gesicht-Zeigen in den Orten, wo Corona-Leugner*innen in unheiliger Allianz mit Neurechten marschieren ist Parteiarbeit, ebenso wie das Gespräch mit der Kolleg*innen, dem Nachbarn, der Familie.


Ihr Lieben, passt auf euch auf, habt ein schönes Weihnachtsfest, wenn ihr Weihnachten feiert, ein paar gemütliche Tage, wenn ihr das nicht tut, einen guten Start ins Neue Jahr und vor allem: bleibt gesund!


Für den Vorstand und die Geschäftsführung
Sabine, Sandra und Su

Sabine Freund, Susanna Sandvoß, Sandra Pengel (v.l.n.r.) Foto: Jürgen Borries

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