PRESSEMITTEILUNG Lübben, 29. Juli 2026
Angesichts der für die kommenden Tage erneut erwarteten hohen Temperaturen bringt die Fraktion SPD-BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN einen neuen Antrag für mehr Hitzeschutz in die in Stadtverordnetenversammlung ein. Nachdem ein umfassendes Hitzeschutzkonzept im vergangenen Jahr keine Mehrheit gefunden hatte, soll nun ein Prüfauftrag den Weg für kurzfristig umsetzbare Maßnahmen ebnen.
„Die Temperaturen steigen wieder und die Hitzewelle Ende Juni hat gezeigt, dass wir uns besser auf heiße Sommer vorbereiten müssen. Nachdem unser Vorschlag für ein langfristiges Hitzeschutzkonzept keine Mehrheit gefunden hat, gehen wir jetzt einen pragmatischen Schritt nach dem anderen. Wir wollen prüfen lassen, welche Maßnahmen kurzfristig umgesetzt werden können, um die Aufenthaltsqualität zu verbessern und die Menschen in Lübben besser vor Hitze zu schützen“, sagt Sarah Benke-Åberg, Stadtverordnete von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, die den Antrag für die gemeinsame Fraktion von SPD und Bündnisgrünen einbringt.
Der Antrag sieht unter anderem die Prüfung zusätzlicher Schattenplätze, eines Hitzewarnsystems, kostenloser Trinkwasserangebote, kühler Aufenthaltsorte sowie eines lokalen Hitzeschutz-Netzwerks vor. Auch Fördermöglichkeiten von Land, Bund und Europäischer Union sollen berücksichtigt werden. Ziel ist es, bereits in den kommenden Sommern wirksame und möglichst kostengünstige Verbesserungen für Bürgerinnen, Bürger und Gäste zu erreichen.
Anbei erhalten Sie die von der Fraktion SPD-BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN eingereichte Beschlussvorlage „Lübben gut durch heiße Sommer bringen – kurzfristige Maßnahmen für mehr Hitzeschutz“. Diese soll in der nächsten regulären Sitzung der Stadtverordnetenversammlung von Lübben (Spreewald) am 24. September 2026 eingebracht und im darauf folgenden Sitzungsumlauf diskutiert werden. Die Schlussabstimmung wird voraussichtlich am 26. November 2026 stattfinden.