Bündnis 90/Die Grünen fordern mehr Transparenz und Beteiligung bei Kita-Neuordnung in Lübben

PRESSEMITTEILUNG

Lübben, 27. Mai 2026 – Am Donnerstag, dem 28. Mai 2026, entscheidet die Stadtverordnetenversammlung von Lübben (Spreewald) unter TOP 7 über die Neuordnung der Kindertagesbetreuung in kommunalen Einrichtungen sowie die Nutzung kommunaler Gebäude.

Die geplanten Veränderungen sorgen bei vielen Eltern, Kitaleitungen und Fachkräften für Verunsicherung. Mehrere Einrichtungen stehen vor Umzügen – mit direkten Auswirkungen auf Kinder und Familienalltag.

Dazu erklärt Sarah Benke-Åberg, Stadtverordnete für Bündnis 90/Die Grünen und stellvertretende Vorsitzende der Fraktion SPD-Bündnis 90/Die Grünen: „Kita ist mehr als nur ein Gebäude. Veränderungen in diesem sensiblen Bereich brauchen Zeit, Vertrauen und vor allem die Einbeziehung der Betroffenen. Viele Eltern haben erst aus der Presse von den Plänen erfahren. Das ist aus meiner Sicht ein klarer Fehler im Verfahren.“

Die Stadt steht angesichts einer deutlichen Unterbelegung der Einrichtungen und finanzieller Belastungen unter Handlungsdruck. Dass Entscheidungen notwendig sind, steht nach Ansicht der Stadtverordneten außer Frage. Ihre Kritik richtet sich daher ausdrücklich gegen den Prozess und die Kommunikation der Stadtverwaltung im Vorfeld.

„Meine Fraktion hat bereits frühzeitig ein Kita-Hort-Monitoring sowie einen ständigen Arbeitskreis vorgeschlagen, um die Entwicklungen transparent zu begleiten und gemeinsame Lösungen zu erarbeiten. Leider wurde unser Antrag von den Stadtverordneten abgelehnt“, so Benke-Åberg weiter. „Genau diese vorausschauende Planung sowie eine frühzeitige und offene Kommunikation hätten viel Verunsicherung vermeiden und den Prozess gemeinsam tragfähig machen können.“

Mit Blick auf die anstehenden Entscheidungen und deren Folgen richtet die Stadtverordnete den Blick nun auf die konkrete Umsetzung:

„Für die kommenden Wochen kommt es darauf an, den Prozess verantwortungsvoll zu gestalten. Kinder müssen sensibel bei Übergängen begleitet, pädagogische Fachkräfte gestärkt und Eltern weiterhin eng einbezogen werden. Unser Ziel bleibt klar: eine langfristige, trans